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Obmann
Guido Wolf
Konradsdorferstr. 11
63683 Ortenburg/Effolderbach
Tel.         06041/962435

Bezirkssonderschau am 16./17. Nov. in Dorn-Assenheim
Unsere Bezirkssonderschau 2019 fand vom 15.-17. November in der Sport-und Festhalle in Dorn-Assenheim statt und war an die Hauptsonderschau der Schlesischen Kröpfer angegliedert. Bei Ausstellungsleiter Andreas Gäck und seinem Team fühlten wir uns ausgesprochen willkommen und wohl. Auch die guten Licht-und Hallenverhältnisse kamen unseren Tauben entgegen, sodass der amtierende PR, Klaus-Hermann Erb, gute Rahmenbedingungen vorfand, wenngleich, jahreszeitlich bedingt, noch nicht alle unsere Kropftauben durchgemausert waren. An die Zahlen von nur 62 Tieren von 4 Ausstellern werden wir uns wohl in den nächsten Jahren gewöhnen müssen, wenngleich zahlreiche Farbschläge vertreten waren.
Den Anfang der Kollektion machten vier Schwarze, bei denen, aus meiner Sicht, gleich das schönste Tier der Schau vertreten war, eine wunderschöne 0,1 alt vom Ohlemutz, die 95 Punkte errang. Die 4 Blauen mit Binden in Ordnug, wenngleich man den Jungtieren durchgehendere Binden und der 0,1 alt mehr aufgerichtete Haltung und Standfreiheit gewünscht hätte.
Nur zwei Blaue, denen man die Verwandtschaft zu den acht Blaufahlen ansah – enorme Körperbreiten, jedoch reinere Schwanzfarbe und teilweise deutlich mehr Halslänge waren die Wünsche. In den nächsten Jahren sollte auch etwas mehr wert auf festere Schilddeckfeder gelegt werden. Je V und hv für Herwig.
Die vier Rotfahlen machten deutliche Fortschritte sowohl in der Farbe als auch Körperhaltung und machen Lust auf mehr.
Deutliche Fortschritte auch bei den 10 Gelbfahlen; leider zeigte sich das V-Ehrenband Tier von Roos sich nicht immer, auch sehr schön die 0,1 Alttäubin vom gleichen Züchter.
Nur eine Blaufahlgehämmerte kam 93 Punkten mit der Figur, Farbe und Blaswerk, aus meiner Sicht,  zu schlecht weg.
Bei den 10 jungen Rotfahlgehämerten keinerlei Ausfälle; hv auf 0,1 jung von Wolf.
Die ebenfalls 10 Gelbfahlgehämmerten, aus zwei Zuchten, von ganz beachtlicher Qualität. Hier gilt es zwar noch etwas die Bauchfarbe zu verbessern und auf deutlichere Hämmerung zu achten, aber Größe und Grundfarbe stimmen. Wegweisend für mich die 0,1 jung in Käfig 253, die jedoch vom PR, wegen übergroßem Blaswerk, auf  91 Punkte zurückgestuft wurde.
HV auf 0,1 alt von Wolf.
Unter den drei Rieselköpfen Vorzüglich für Ohlemutz. Je ein Tiger und Scheck zeigten schöne Figuren und Blaswerke, waren aber in der Zeichnung bei weitem nicht optimal.
Den vier kräftigen Blauschimmeln hätte man wirklich mehr Käfigdressur gewünscht. Farblich gilt es hier auch noch einiges zu tun.
Auch im nächsten Jahr wird unsere Bezirkssonderschau wieder in Dorn-Assenheim stattfinden.

Bilder folgen
Jungtierbesprechung der Gruppe Mitte am 3. Oktober
Zur diesjährigen Jungtierbesprechung mit Herbsttreffen der Gruppe Mitte konnte Bezirksobmann Guido Wolf 5 Mitgieder und 4 Gäste begrüßen. Ehrenvorsitzender Herbert Adam mit Ehefrau Ingrid waren aus gesundheitlichen Gründen ebenso entschuldigt, wie die  Zuchtfreunde Erhard Waas und Horst Dielmann, denen Wolf baldige Genesung wünschte.
Sonderrichter Norbert Emig oblag die Durchsicht der Jungtiere von dessen hoher Durchschnittsqualität er sich überrascht zeigte, auch wenn leider nur zwei Züchter zusammen 14 Tiere zur Jungtierbesprechung mitgebracht hatten.
Den Anfang machten zwei Rotfahle, von denen der Täuber farblich und durch Figur und Blaßwerk überzeugte, wenngleich die Hinterpartie noch eine Idee Kompakter sein dürfte. Auch beim den beiden Schwarzen ist der 1,0 ein Tier, von dem wir, laut SR, beste Bewertungen auf den Schauen erwarten dürften - feste Feder, super Stand, Blaßwerk und Hinterpartie waren die herausragenden Merkmale, die 0,1 hätte sich Emig aufrechter im Stand gewünscht – hier fehlt sicher noch die Käfigdressur.
Bei den beiden Gehämmerten sollte der 1,0 ebenfalls aufrechter sein und die Hämmerung aufgelockerter. Das absolut herausragende Tier war die gehämmerte 0,1 von Wolf – „wenn der Schwanz fertig ausgemausert ist, dürfen wir hier getrost die Höchstnote erwarten,“ so Emig. Gefallen konnten auch die Rotfahlgehämmerten, die, wie alle gezeigten Tiere, eine schöne Körperbreite aufwiesen und an Körper und Blaßwerkgröße denen der Blaureihe in nichts mehr nachstanden. Ein Täuber hätte eine kleine Idee kompakter in der Hinterpartie sein dürfen, auf hellere Bauchfarbe ist zum Teil noch zu achten, auch wenn hier insgesamt Fortschritte zu sehen sind. Bei der 0,1 ist unbedingt auf gleichmäßiges Blaßwerk nach oben hinaus zu achten. Bei den Gelbfahlen muss ebenfalls noch Augenmerk auf Bauchfarbe und Unterlinie gelegt werden. Klasse auch die blaugescheckte Täubin, der Emig mehr Blauanteile auf den Flügeldecken gewünscht hätte.
Im Westen eine absolute Rarität stellte die schwarzgemönchte 0,1 dar, die leider etwas die Flügel kreuzte. Natürlich muss bei diesem Farbenschlag noch etwas am Körper gearbeitet werden. „Auf jeden Fall sind für die kommende Schausaison, bei dieser hohen Jungtierqualität, für die Züchte beste Bewertungen zu erwarten,“ so der Sonderrichter.
Anschließend hatten die Züchterfrauen noch Kaffee und Kuchen vorbereitet, wobei die kommende Schausaison besprochen wurde. Unsere Züchter beteiligen sich wieder an der LV-Schau Hessen Nassau in Alsfeld, Leipzig und Hannover. Höhepunkte sind die Bezirkssonderschau am 16./17. 11. in Dorn-Assenheim, sowie die Hauptsonderschau im Januar in Groß-Umstadt.
© SV-HK 2020
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